Bücher & Software
  Ginseng     Gesundheitstips     Heilpflanzenlexikon     Esperanto     Marktplatz  
Patientenratgeber
Naturheilkundelexikon
Praxisverwaltung
Diagnostik
Heilpflanzen
Psychologie
Therapie
Rezensionen
Esperanto
Allgemein:
Startseite
Impressum
© 2010 MZ-Verlag
AGB
Verbraucherhinweise
Datenschutz
Hilfe
Versand
Wie kann ich bezahlen?

Bücher, Filme & Software

In unserem Buchladen dreht sich alles um Naturheilkunde. Hier finden Sie Patientenratgeber, aber auch Bücher und Software für Naturheilkunde-Profis.

Die Naturheilkunde ist in Deutschland und Europa akut bedroht. Sie müßte längst auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen. Zwar wünschen sich immer mehr Bürger eine naturheilkundliche Behandlung, doch stehen dafür immer weniger Mittel zur Verfügung. Ein unseliges Kartell aus Ärzteschaft, Pharmaindustrie und Politik sorgt seit mehr als zwei Jahrzehnten dafür, daß die Naturheilkunde immer weiter in Bedrängnis gerät.

Die Naturheilkunde wird in Deutschland von den Heilpraktikern repräsentiert. Es gibt zwar auch "Ärzte für Naturheilkunde", doch die mußten zunächst Schulmedizin studieren und haben somit ein "falsches" Denken gelernt. Die Schulmedizin behandelt Krankheiten - Naturheilkunde behandelt kranke Menschen und bemüht sich, daß es gar nicht erst zu Erkrankungen kommt.

Den Heilpraktikern wird vorgeworfen, daß sie schlecht ausgebildet seien. Aber das oben genannte Kartell sorgt dafür, daß man in Deutschland Naturheilkunde nicht studieren kann.

Die Schulmedizin ist die größte Kolonialmacht aller Zeiten. Sie hat in den meisten Ländern die traditionelle Heilkunde verdrängt und diffamiert. Die Menschen haben dadurch oft das Vertrauen in ihre traditionelle Medizin verloren, aber die vermeintlich "heilsbringende" Schulmedizin können sie sich nicht leisten.

Die Triebfeder der Schulmedizin sind Ruhm, Macht und Geld, obwohl es zweifelsohne viele Ärzte gibt, die aufopfernd helfen wollen. Schulmedizin ist teuer, aber die Zwangsversicherten in Deutschland wissen das gar nicht, weil sie nie eine Rechnung erhalten. Trotzdem müssen sie viel Geld für eine Versicherung ausgeben, die sie in dieser Form gar nicht wollen.

Naturheilkunde ist konkurrenzlos preiswert. Deshalb bringt sie selten Ruhm, nie Macht und kaum das "große" Geld, dafür häufig Strafe. Fast alle großen Naturheilkundigen wurden von den Behörden verfolgt. Denken wir an Pfarrer Sebastian Kneipp, der seine damals als "unheilbar" geltende Lungentuberkulose durch seine Wasserkur kurierte oder an den "Lehmpastor" Emanuel Erdmann Felke, der mit Lehm behandelte und die Augendiagnose in Deutschland einführte.

Diese und andere hatten im eigentlichen Sinn keine Ausbildung für ihr Tun. Sie haben die Menschen und sich selbst beobachtet, ihre Schlüsse daraus gezogen und Tausenden von Menschen geholfen. Das nennt man Erfahrung, aber die ist in der wissenschaftlichen Medizin nicht gefragt. Erfahrung zählt nicht, weil man damit kein Geld machen kann.

Die Naturheilkunde kann leicht von der Wissenschaft besiegt werden. Das liegt am unterschiedlichen Denken. Die Schulmedizin behandelt keine kranken Menschen, sondern Krankheiten. Das liegt im Ursprung der Schulmedizin. Rudolf Virchow, ein Pathologe, der wahrscheinlich nie einen Menschen behandelt hat, ist der Begründer der "modernen" Schulmedizin. Er postulierte, daß alle Krankheiten aus der Zelle entstehen. Deshalb schaut sich ein Arzt kaum einen kranken Menschen an, interessiert sich aber um so mehr für die "Zellgesundheit". Er nimmt Blutproben ab, schneidet Gewebe heraus und untersucht es. Alles, was der selbstgemachten Norm nicht entspricht, ist krank und deshalb behandlungsbedürftig, ob man sich krank fühlt oder nicht.

Auf dieser Sicht basieren die fragwürdigen "Doppelblindversuche", bei denen weder der Arzt noch der Patient weiß, ob er mit einem wirksamen Medikament oder mit einem Plazebo behandelt wird. Dieses Vorgehen ist eigentlich "unethisch" (Ärzte sprechen immer von "Ethik") und müßte bestraft werden, denn wenn ein Arzt von einem Medikament überzeugt ist und trotzdem ein Plazebo gibt, ist das ein schweres Vergehen.

Mit diesen Doppelblindversuchen versucht man auch die Naturheilkunde kaputt zu machen. Das ist auch ganz einfach, denn ein Naturheilkundiger interessiert sich wenig für die Krankheit, aber viel für den Kranken. Deshalb verordnet man ein Heilmittel ganz individuell. Vor dem Gesetz sind wir zwar alle gleich, trotzdem sind wir alle unterschiedlich. Deshalb werden wir auch unterschiedlich krank. Der Volksmund weiß das ganz genau, denn dem einen "ist eine Laus über die Leber gelaufen", dem anderen "ist die Angst an die Nieren gegangen". Dem nächsten ist "der Ärger auf den Magen geschlagen".

Selbst wenn alle Patienten über Magenbeschwerden klagen, sind sie doch unterschiedlich entstanden und müssen unterschiedlich (individuell) behandelt werden. Wenn man nun mit diesen Menschen einen Doppelblindversuch macht, wird man feststellen, daß vielen Menschen nicht geholfen worden ist, weil man das Heilmittel nicht individuell ausgesucht hat. Gerade das aber macht die "Heilkunst" aus.

Wenn aus einem solchen fragwürdigen Versuch kein positives Ergebnis für ein Naturheilmittel herauskommt, argumentiert die Schulmedizin, daß "die minimale Wirkung in keinem Verhältnis zu den eventuellen Nebenwirkungen steht". Schon kommt das Naturheilmittel auf den Index und darf nicht mehr verkauft werden.

Bei chemischen Präparaten mit ihren oft drastischen Nebenwirkungen sehen das die Schulmediziner ganz anders, denn die haben ja eine "Wirkung und somit sind die Nebenwirkungen unvermeidbar".

So kommen dann Contergan, Lipobay, Vioxx und viele andere auf den Markt, die den Segen der Behörden haben, aber trotzdem jährlich Zehntausende von Toten oder Geschädigten verursachen. Da kann man dann feststellen: ja die haben eine Wirkung, aber eben keine heilende, sondern eine tod- und leidbringende.

Lesen Sie dazu:

100.000 "Kunstfehler" mit 25.000 Toten jährlich

Todesursache: Nebenwirkungen

Triumpfe der Heilkunst?



Schulmedizin macht krank

Die Schulmedizin macht krank, auch wenn sie nicht immer gleich tötet. An einem toten Patienten kann man ja nichts mehr verdienen. Die Hormongabe in den Wechseljahren hat sich als tod- und krankheitsbringend erwiesen - selbst aus schulmedizinischer Sicht. Trotzdem wird sie noch fortgeführt, denn es läßt sich prächtig daran verdienen. Die Patientin muß zur Verordnung immer wieder in die Praxis kommen, sich der "Vorsorgeuntersuchung" unterziehen, die nichts anderes als bestenfalls eine "Früherkennung" ist. Wenn man dann den von den Hormongaben ausgelösten Brustkrebs behandelt, ist das wieder eine Goldgrube. Wenn dann die Patientin all die Qualen von Operation, Strahlen"therapie" und Chemo"therapie" fünf Jahre lang überstanden hat, meldet die Schulmedizin, daß sie die Patientin geheilt hat, selbst wenn sie am nächsten Tag stirbt. Da spielt es keine Rolle, daß sie ohne die schulmedizinische Behandlung wahrscheinlich nie krank geworden wäre.

Es gibt Beispiele ohne Ende. Besonders verwerflich ist die "Behandlung des hohen Blutdrucks" und der "zu hohen" Cholesterinwerte. Hier werden die Patienten systematisch krank gemacht durch primitive Eingriffe in die Regulation. Sicherlich belastet ein hoher Blutdruck das Herz. Aber den könnte man ganz einfach senken, wenn man ursächlich behandeln würde. Doch das bringt kein Geld ein. Besser ist es, den Patienten lebenslänglich von Medikamenten abhängig zu machen. So kann man was verdienen, zumal die Nebenwirkungen zu neuen Medikamenten führen. Der durch blutdrucksenkende Mittel entmannte Patient muß dann Viagra kaufen. Der Patient, der die teuren, aber überflüssigen und höchst schädlichen Cholesterinsenker nimmt, benötigt auch bald zusätzliche Behandlungen und Arzneimittel, um seine krankbehandelte Leber wieder fit zu machen.

Eine andere, besonders geldbringende Krankheit ist die Zuckerkrankheit, deren Symptome lebenslang mit hohem Aufwand behandelt werden ohne einen einzigen Versuch zu machen, sie ursächlich zu behandeln.

So schafft sich die Schulmedizin einen Markt wie im Schlaraffenland. Er wird immer größer, hilft aber immer weniger. Doch er bringt richtig gut Geld ein.

In diesem Umfeld wird es immer wichtiger, der Naturheilkunde wieder den Stellenwert zu geben, der ihr zukommt und die Schulmedizin auf das zu reduzieren, was sie wirklich gut kann: Akut- und Notfallbehandlung.

Spalte 1
Spalte 2

Druckbare Version