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… sind die Elemente, die uns nach vorne bringen, nicht Verzagtheit und Hoffnung auf Gerettetwerden.
Wagen wir einen Schritt in die Zukunft und malen wir uns ein Bild: Wie soll denn eigentlich unsere Welt von morgen, die heute begonnen hat, aussehen? Denken wir sie uns in Superlative und machen wir es uns dabei möglichst einfach, ohne dabei trügerischen Verblendungen, Illusionen und Lügen zum Opfer zu fallen. Schaffen wir uns Platz für unsere Träume und räumen gleich zu Anfang mit den größten Lügen auf: Chancengleichheit für alle, Wohlstand für alle, Wachstum ohne Ende ... Gut, wir wissen jetzt, dass es Unterschiede gibt. Klagen wir nicht! Wir gehen davon aus, dass es einen (energetischen) Ausgleich gibt. Dieser Ausgleich besagt, dass, wenn jemand auf der einen Seite ein Manko hat, er auf der anderen Seite (zum Ausgleich) auch eine Stärke besitzt. Entscheidend dabei ist, ob die Stärke begriffen (erkannt) und gewürdigt wird.
Der erste Schritt in eine bessere Zukunft ist, die eigenen Schätze zu erkennen, zu würdigen und nach außen zu bringen. Gut. Und nun kommt eine Falle. Ein Beispiel: Vor einiger Zeit wünschte sich eine Frau, die zu mir zur Therapie kommt, dass sie Glück in der Liebe haben möge und einen Mann, einen „Helden“, finden, der sie auf Händen trägt. Wir sprachen wiederholt über das Thema und formulierten Texte für Kontaktanzeigen. Einige Zeit später offenbarte sie mir, dass ein paar tolle Männer reagiert hätten ... sie wolle aber doch lieber „einen Zwerg“ (Formulierung von mir). Was lernen wir daraus? Wenn Sie sich etwas wünschen, dann fragen Sie sich vorher, ob Sie es auch aushalten, wenn Ihr Wunsch in Erfüllung geht. Es gibt Menschen, die andere Ideale haben als der Mainstream und damit ein großartiges Leben führen. Grundlage dieser Großartigkeit ist, dass sie wissen, dass sie okay sind, obwohl sie nicht so denken und leben wie es laut allgemeiner Lehrmeinung richtig ist. Diese Menschen wissen, dass die Lehren der so genannten Naturwissenschaften auch nur eine Art Wahrheit darstellen und nicht die. Des Weiteren ist ihnen klar, dass aus einer Synthese von so genannten Naturwissenschaften und Spiritualität noch keine Ganzheitlichkeit entsteht, weil das fehlende Element „Fraulichkeit“ immer noch ausgeklammert bleibt. Unsere Stärke liegt in der Synthese aus Geist und sinnlicher Wahrnehmung, anders ausgedrückt: in einer psychischen Ausgeglichenheit. Erfahrung, Wahrnehmung, Fühlen und Denken stehen in konstruktiver Wechselwirkung zur Mitwelt. Es entsteht Bescheidenheit und Bewusstheit der eigenen Größe, Individualität und die Fähigkeit zur Gemeinsamkeit, Emotionalität, Sicherheit, Nähe, Vertrautheit, Respekt, Verehrung ... und eine tiefe Verbundenheit zur Mitwelt.
Heilpraktiker Raimar Ocken
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