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Rot-Grün-Schwarze Gesundheitspolitik gescheitert

Was den Zwangsversicherten hier beschert wird, ist eine einzigartige Abzocke. Eine "Reform" ist nicht zu erkennen, nicht mal ein Reförmchen. Alle Zwangsversicherten sind die Verlierer dieser Gesetzesänderung, mit der die Bürger noch mehr ausgeplündert werden als zuvor.

Das Hauptproblem wurde überhaupt nicht angegangen: Wenn die Menschen so viel Geld bezahlen sollen, wollen sie auch etwas haben für ihr Geld. Das führt zu einer großen Anzahl völlig überflüssiger Arztbesuche. Dieses Problem wäre nur dadurch zu lösen, daß die Zwangsversicherten wenigstens die Möglichkeit hätten, ihren Versicherungsumfang selbst zu bestimmen. Dann hat man die Möglichkeit, etwas zu sparen, also weniger einzuzahlen, so wie es bestens in der Privaten Krankenversicherung seit Jahrzehnten funktioniert.

Die Zwangsversicherten werden in Deutschland immer noch als unmündige Menschen behandelt, die unfähig sind, die Verantwortung für die eigene Gesundheit bzw. die Krankenversicherung zu tragen. Die Folge ist klar: es wird keine Betragssenkungen geben, aber mehr Kosten für die Versicherten, die sich immer mehr von ihrem Zwangsbeitrag zurückholen wollen. So steigen die Kosten weiter, weil unsere Politiker weder Mut noch Fantasie haben.

Für unsere Konjunktur bedeutet das nichts Gutes. Das Geld, das die Zwangsversicherten mehr aufbringen müssen, fehlt ihnen beim Konsum. Die Verunsicherung führt zur Kaufzurückhaltung, wie wir es seit Monaten beobachten, wenn sich Politiker durch neue Steuern "profilieren" wollen.

Mit solchen Scheinreformen wird der deutsche Dornröschenschlaf nur immer tiefer. Leider ist kein Prinz in Sicht, der uns aus dem Konjunkturschlaf wachküssen könnte.

Rot, Grün und Schwarz haben wieder den einfachsten Weg gewählt - und dabei kläglich versagt!


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"Zweiklassenmedizin" ist ein Märchen