Gesundheitstips
  Bücher & Software     Ginseng     Heilpflanzenlexikon     Esperanto     Marktplatz  
Ernährung
Gesundheit
Krankheiten
Heilmittel
Nebenwirkungen
Gesundheitspolitik
Allgemein:
Startseite
Impressum
© 2011 MZ-Verlag

Antibabypille drosselt Talgproduktion

Frankfurt (ots) - "Was ist das beste Mittel gegen unreine zu Pickeln neigende Haut und fettiges Haar?" Diese Frage stellte das Meinungsforschungsinstitut Emnid repräsentativ an Frauen zwischen 14 und 44 Jahren. Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage: 61 Prozent der Frauen würden auf bestimmte Lebensmittel wie Chips und Schokolade verzichten, 55 Prozent ihre Haut mit einem speziellen Gesichtswasser reinigen und 45 Prozent Streß vermeiden sowie ausreichend schlafen. Nur jede fünfte Frau weiß, daß auch spezielle Antibabypillen hier helfen können und das, obwohl die Pille von 62 Prozent aller verhütenden Frauen verwendet wird.

Nicht immer sind falsche Pflege und schlechte Ernährungsgewohnheiten der Grund für Haut- und Haarprobleme. Auch ein Überschuß an männlichen Geschlechtshormonen, den sogenannten Androgenen, kann hierfür verantwortlich sein. Normalerweise produziert der weibliche Körper nur geringe Mengen davon. Allerdings können Hormonstörungen zu erhöhten Androgenkonzentrationen im Blut führen, die wiederum die Talgproduktion steigern. Die Folge: Fettige Haut und strähniges Haar.

Antibabypillen wie Valette können hier Abhilfe schaffen. Sie enthalten neben einem Östrogen das hautfreundliche Gestagen Dienogest, das den männlichen Hormonen entgegenwirkt und so die Talgproduktion drosselt. Das Ergebnis: Haut und Haare fetten weniger, Hautunreinheiten nehmen ab. Kompetenten Rat erteilt auch der Hautarzt, den der Umfrage zufolge nur elf Prozent der Frauen aufsuchen würden. Ebenfalls überraschend: Bloß drei Prozent der Frauen würden zu einer Kosmetikerin gehen und auch an die Wirksamkeit teurer Cremes und Shampoos glaubt nur jede zehnte Frau.

Neben den Hormonen beeinflußt auch das Allgemeinbefinden den Zustand unserer Haut. Wer rundum glücklich ist, hat einen strahlenden Teint. Unter Streß, zu wenig Schlaf und seelischer Belastung erscheint die Haut dagegen grau und schlaff; auch neigt sie stärker zu Hautunreinheiten. Besonders Frauen fühlen sich dann unattraktiv - das Selbstbewußtsein schwindet. Oft wird dann viel Geld in Kosmetika investiert. Doch eigentlich ist Pflege "von Innen" gefragt, z.B. mit Entspannungsübungen, ausgewogener Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft.

Zum Teil ist das Hautbild auch genetisch veranlagt. Manche Frauen neigen eher zu fettiger, andere zu trockener Haut. Wichtig ist, die Pflege darauf abzustimmen. Doch Vorsicht: Zuviel des Guten kann den gegenteiligen Effekt bewirken. Die "überpflegte" Haut kann mit Allergien, Rötungen oder Schuppen reagieren. In solchen Fällen sind alte Hausmittel wie Kompressen mit Kamillentee oder Joghurthonigmasken zu empfehlen.

Weitere Informationen zum Thema Pille und Haut sind beim Verhütungs-Informations-Zentrum (VIZ) erhältlich. Persönliche Fragen können hier jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr unter der Rufnummer: 0 69 / 31 40 53 26 mit einer erfahrenen Ärztin besprochen werden.


Druckbare Version

Pilze als Heilmittel nutzen
Xenical - Was ist von der "Wunderpille" zu halten?