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Freiöl-Institut für Hautforschung:
Nürnberg (ots) Die kalte Jahreszeit hält ihren Einzug. Neue Belastungen kommen auf die Haut zu. Hießen die Feinde im Sommer Sonne und UV-Belastung, sind es im Winter Kälte und niedrige Luftfeuchtigkeit.
Herr Professor Paul von der Hautklinik am Klinikum Nord in Nürnberg, gab in einem aktuellen Interview mit dem freiöl-Institut für Hautforschung Tipps wie man mit heiler Haut durch den Winter kommt.
Die Luftfeuchtigkeit nehme mit der Temperatur linear ab, was bei trockener Haut und ganz besonders bei trockenen Hauterkrankungen, wie Neurodermitis und Schuppenflechte zur Verschlechterung führen könne. "Wenn die Luftfeuchtigkeit draußen niedrig ist, kommt es zur Abgabe von Feuchtigkeit aus der Haut an die Umgebung. Für Menschen mit trockener Haut ist das fatal: Die Haut juckt, schuppt und kann sich entzünden. Ekzemerkrankungen treten im Winter sehr viel häufiger auf als im Sommer".
Viel könne man mit erreichen, wenn man die Haut schon im Herbst mit einer reichhaltigen Creme schütze. Die üblichen FeuchtigkeitsCremes reichten bei kaltem Wetter häufig nicht mehr aus
"Ab einer Tempepratur von ca. 8 Grad Celsius produzieren unsere Talgdrüsen kein Fett mehr und damit fehlt ein wichtiger Schutzfaktor".
Cremes mit reichhaltigen Grundlagen, die auf der Haut einen atmungsaktiven Schutzfilm bilden, seien jetzt unverzichtbar für Menschen mit trockener Haut. Die Gesichtshaut sei besonders von entfettenden Witterungseinflüen betroffen und müsse besonders geschützt werden.
Ein besonderer Hinweis galt Patienten mit Handekzemen: "Lieber etwas früher Handschuhe anziehen und darunter eine reichhaltige Creme auftragen eine AllzweckCreme tut auch gute Dienste, als bei der ersten Kältewelle ein Wiederaufflackern des Ekzems riskieren".
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