Alles Wissenswerte auf einen Blick
Ein Selbsthilfe-Ratgeber für Betroffene und Bedrohte von Dagmar Braunschweig-Pauli
Buchbesprechung von Heilpraktiker Harald Schicke
Betroffen stellt der Leser fest, daß wir in einer beispiellosen Kampagne seit den 80er Jahren die Opfer einer flächendeckenden "Zwangsjodierung" geworden sind. Durch die Suggestion, Jod und Jodsalz seien gesund, haben wir uns daran gewöhnt, Jodsalz statt Salz zu kaufen. Auf die Zutatenliste von Fertigprodukten achtet kaum einer; die meisten akzeptieren das Jodsalz, weil sie nichts von den schädlichen Wirkungen wissen.
Viele Hersteller scheuen sich deshalb auch gar nicht, mit dem Zusatz von Jodsalz zu werben, sondern sehen ihn eher als verkaufsfördernd an.
Doch das könnte sich bald ändern, denn Jod ist nicht harmlos! Als Spurenelement in geringster Dosierung ist es notwendig. Daß es die Dosis ist, die ein Gift macht, wußte der berühmte Paracelsus schon vor rund 500 Jahren.
Nur die "moderne" Schulmedizin scheint es vergessen zu haben. Weil Deutschland angeblich ein Jodmangel-Land ist, haben Wissenschaftler die Politiker überzeugt, daß man das mit einer flächendeckenden Jodierung doch einfach beseitigen könnte. Dadurch würden alle geheilt, die an einem Jodmangelkropf leiden und den anderen würde es nicht schaden.
Allerdings darf man bezweifeln, daß die zahlreichen Kröpfe in Deutschland die Folge eines echten Jodmangels waren, denn Deutschland ist kein Jodmangel-Land. An der Küste war es das ohnehin nie und überall in Deutschland gibt es jodhaltige Quellen. Wo soll da der Jodmangel sein?
Dagmar Braunschweig-Pauli zeigt ganz andere Gründe auf: Das Nitrat, dürch die massenweise Ausbringung von Gülle und Dung, in vielen pflanzlichen Produkten im Übermaß enthalten, hemmt die Jodverwertung. So wird also ein relativer Jodmangel erzeugt.
Statt das Übel aber an der Wurzel zu packen, vergreift man sich an den Symptomen. Das ist typisch für die Schulmedizin und auch typisch für die deutsche "Reformpolitik".
Erst wurde der frühere Warnhinweis auf Jodsalzpackungen abgeschafft, die Jodierung der Lebensmittel durch die Hersteller betrieben, schließlich das Tierfutter jodiert. Die jodhaltigen Ausscheidungen der Tiere gelangen dann mit der Gülle auf die Felder und sorgen dafür, daß auch die pflanzliche Nahrung jodiert wird.
So kann es vorkommen, daß bereits ein normales Frühstück reicht, um die empfohlene Jodmenge aufzunehmen. Besonders Kinder und Ungeborene, aber auch ältere Menschen sind schwer davon betroffen, zumal das meist zugesetzte Kalium-Jodid wesentlich reaktionsfreudiger ist als das in der Nahrung natürlich (und in minimalen Spuren!) vorhandene Natrium-Jodid.
Die schrecklichen Folgen dieser Jodierung, vorsätzlich ausgelöst von fehlgeleiteten Wissenschaftlern, Politikern und Behörden, macht uns die Autorin anhand der vielen Erkrankungen deutlich, die durch übermäßiges Jod in der Nahrung ausgelöst werden.
Die Kröpfe gibt es immer noch, aber dafür erschreckend viele kranke Menschen, die ohne die Zwangsjodierung nicht krank geworden wären. Inzwischen rechnet man mit 10-15% Menschen in Deutschland, die an der Jodierung erkrankt sind.
Alle Behauptungen in dem Buch werden durch Fakten und genaue Literaturangaben untermauert. Daß Jod ein Gift ist, wußten die Wissenschaftler schon lange. Daß man es uns nun täglich auftischt, ist ein Drama!
Dagmar Braunschweig-Pauli: Krankmacher Jod, VGG Verlag, 1. Auflage 2002, 64 Seiten, ISBN 3-927124-40, € 7,50.
Jetzt bestellen!
Lesen Sie auch die Rezensionen der Bücher Die Jodlüge und Der Kritische Einkaufsführer Jod
|
 |
Krankmacher Jod Die Chronik eines Jahrhundertskandals
|